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LEITBILD-KONZEPT SINNMENTORING

  • Wer bin ich?

Mein Name ist Karsten Steil-Wilke, ich bin 49 Jahre alt, verheiratet und habe drei Kinder. Ich bin Diplom-Theologe und seit 21 Jahren als Pastoralreferent, also seelsorglicher Mitarbeiter, u.a. verantwortlich in der Begleitung hilfesuchender Menschen in der Gemeindediakonie für das Erzbistum Luxemburg.

 

  • Was ist Mentoring und SinnMentoring?

Mentoring ist ein Begriff der Systemischen Personalentwicklung. Es wird als eine autonome, selbstorganisierte, hierarchisch und strukturell unabhängige Beziehung zwischen einer begleitungserfahrenen Person (Mentor) und einer begleitungssuchenden Person (Mentee) verstanden (Definition in Anlehnung an die Wörterbuchdefinition „Mentoring“ bei Google). Der Begriff Mentor ist dabei nicht geschützt.

 

  • Grundlagen und Ziele des SinnMentoring

Werte und die Handlungsgrundlage meines SinnMentoring sind die Werte des Grundgesetzes (GG), insbesondere des Artikels 1, Absatz 1 GG, der die Würde und die Unanantastbarkeit der menschlichen Person zum Inhalt hat. Mein Verständnis von Mentoring basiert auf einem christlichen Menschenbild, das ebenso von jedem Menschen, unabhängig von seiner Herkunft, Ethnie und Sinnkonzept, als einer Person ausgeht, mit einer individuellen Würde und einem Wert versehen, die versucht, die für sie nach eigener individueller Einschätzung geeignete Werte- und Sinn-Matrix zur Orientierung und Ausrichtung des eigenen Lebens zu wählen. Christlich verstehe ich immer inklusiv, niemals exklusiv vis-à-vis von Menschen mit anderen Sinnkonzepten. Jegliche Missionierungskonzeptionen oder Bekehrungsversuche des Mentee lehne ich ab. Die Erfahrungen aus der beruflichen Begleitung von Menschen hat mir gezeigt, dass das Vorhandensein und/ oder das Bewusstsein um eine solche Sinnmatrix zu (mehr) Lebensglück und -zufriedenheit, größerer Zielstrebigkeit, Klarheit und Resilienz führen kann. Mein Ziel ist es, jeden Menschen bei der Suche nach dem größtmöglichen Lebensglück und Zufriedenheit, sowie beim Aufbruch auf den Weg dorthin zu motivieren, zu unterstützen und zu begleiten.

Ich finde, dass die folgende Grafik gut die Ziele eines Mentoring, wie ich es verstehe, zusammenfasst.

(Grafik aus: https://www.principalrelocation.com/mentoring/ )

 

  • Die Person und Rolle des SinnMentors

Ich verrichte meine Arbeit ehrenamtlich und bin, trotz eventueller Kooperation oder Beauftragung durch Verantwortliche, Arbeitgeber oder Vorgesetzten der Mentees, in meiner Arbeit weisungsungebunden  und zielunabhängig. Meine Beziehung zum Begleitenden ist grundgelegt in meiner Schweigepflicht. Die Inhalte der Mentoringgespräche dokumentiere ich, die Notizen werden dem Mentee auf Anfrage hin einssichtig gemacht, es kann so ein Raum des Vertrauens und der Zusammenarbeit entstehen, der in maximalem Stillschweigen des Mentors gründet. Diese Diskretion findet ihre Grenzen im Strafrecht, insbesondere im Verschweigen von Straftaten in Vergangenheit und Zukunft.

Als Mentor bin ich kein Therapeut und lege ein besonderes Augenmerk darauf, den Mentee im Bedarfsfall auf die Möglichkeit professioneller therapeutischer und/ oder medizinischer Hilfe hinzuweisen und wenn nötig das Mentoring zugunsten dieser Maßnahmen zu beenden. Ein SinnMentoring kann keine nötige psychologische, therapeutische oder medizinische Hilfe ersetzen. Meine methodischen Grundlage sehe ich in wohlwollendem und solidarischem und vorurteilsfreiem Zuhören, wie es etwa in der Klientenzentrierten Interaktion von Carl Rogers, der Logotherapie nach Viktor Frankl, der Positiven Psychologie nach Martin E.P. Seligman oder der Gewaltfreien Kommunikation von Marshall B. Rosenberg grundgelegt ist. Im Sinne der Sokratischen Mäieutik (Hebammenkunst)  soll der Mentee bei der Findung, Bearbeitung und Behandlung seiner zentralen Lebensthemen unterstützt und begleitet werden.

 

  • Warum SinnMentoring?

Mich treibt die Liebe zum Mitmenschen und zum Leben in seiner Entfaltung und Entwicklung an. Im Alltag sind viele Menschen aufgrund unterschiedlicher Rollen, Erwartungen und Aufforderungen in Beruf, Familie und Freizeit mit unterschiedlichen Blicken auf sich selbst und Bildern anderer von ihnen konfrontiert. SinnMentoring versucht den Mentee durch größtmögliche Unabhängigkeit und Zurückhaltung bei der Wiederentdeckung des positiven Blickes auf sich selbst, der Formulierung autonomer Lebensziele und -perspektiven zu begleiten und für die Beschäftigung damit zu sensibilisieren.

 

  • Durch wen wird diese Arbeit wie angeboten und für wen?

Die Arbeit wird von mir, Diplom-Theologe Karsten Steil-Wilke, ehrenamtlich angeboten. Die Arbeit kann grundsätzlich überall stattfinden, auch digital via Zoom. Ein Begleitungsgespräch sollte dabei nicht länger als 90 Minuten dauern. Zielgruppe sind alle Menschen, die sich vom oben beschriebenen Verständnis von SinnMentoring angesprochen fühlen, insbesondere Personen aus dem Bereich des Breiten- und Profisports. Während eines Kennenlerntreffens wird die Möglichkeit der Zusammenarbeit von Mir und dem Mentee geprüft, sowie, wenn möglich, der weitere zeitliche Umfang des Mentoring festgelegt. Das Mentoring kann von beiden Seiten jederzeit ohne Angaben von Gründen beendet werden.

 

  • Aus- und Weiterbildungen, Qualität und Supervision des SinnMentoring

Ich supervidiere, evaluiere und reflektiere meine Arbeit in monatlicher Begleitung und in Supervisionen.

Absolvierte Aus- und Weiterbildungen:

  • Diplom-Theologe, Theologische Fakultät Trier 2000
  • Zusatzstudium Medien und Öffentliche Kommunikation, Theologische-Philosophische Hochschule St. Georgen ff. 2005
  • Zusatzqualifikation im Christlich-Islamischen Dialog, TPI Mainz 2010
  • Verschiedene Praktika in Pressestellen und Medien, u.a. Pressestelle Theater Trier 1996 und Bundestag 2000
  • Seelsorgepraktika im Jugendgefängnis Wittlich
  • Ausbildungskurse im Rahmen des Pastoralpsychologischen Kolloqiums des Instituts für Pastoralpsychologie und Homiletik Trier im Rahmen der vorbereitenden Qualifikation zum Pastoralreferenten (Kommunikationskurs, Einführungskurse in Pastoraler Gesprächsführung und Klinischer Seelsorge-Ausbildung 1996-1997)
  • Fortbildung zum Umgang mit Menschen in suizidalen Lebenssituationen (Ausbildungszentrum für Ständige Diakone Heiligkreuztal 2014; Prof. Dr. Klaus Kießling, „Seelsorge bei Seelenfinsternis“)
  • Einführung in die KUBY-Methode
  • langjährige Erfahrung in Männerarbeit (MRT)
  • Kurse in Klinischer Psychologie und Gewaltfreier Kommunikation 2021
  • „Induction Course“ UKSC 2021 und Kooperation
  • Hospitationen und Projekte bei und mit TSG 1899 Hoffenheim, AJ Auxerre, FC Liverpool, Werder Bremen
  • Begleitung von Menschen aus dem Bereich Profisport und Breitensport
  • monatliches Mentoring und regelmäßige Supervision mit ausgebildeten Mentoren und Supervisoren
  • administrative und mentale und seelsorgliche Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen und verantwortlich für die Leitung, Begleitung und Entwicklung der karitativen Netzwerke in zwei Luxemburger Seelsorgeeinheiten
  • (Mit-)Gründer verschiedenster ehrenamtlicher Selbsthilfe-Initiativen (Legasthenie und Dyskalkulie, Obdachlosenhilfe, Kleiderkammer, Interkulturelle Bibliothek, Initiativen zur Unterstützung von Schülern aus sozial benachteiligten Familien)
  • Zivildienst in einem Wohnheim für geistigbehinderte Frauen in Berlin
  • Praxis in Tamalpa Life Art Process nach Anna Halprin
  • Regelmäßige Meditationspraxis (WCCM Laurence Friedman)
  • zertifizierter Praktizierender in Coaching, Kunsttherapie und Meditation, sowie zertifizierter Coach in Positiver Psychologie
  • Mitglied im deutschsprachigen Dachverband für Positive Psychologie, Mitglied im Fachverband Traumapädagogik (FVTP), Mitglied in der Gesellschaft für Psychotraumatologie, Traumatherapie und Gewaltforschung (GPTG)

Trier, den 24. Juni 2022,

 

Karsten Steil-Wilke.

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